17.01.2019
6 Minuten Lesezeit

Frauscher Polen: eine Erfolgsgeschichte geht weiter

Frauscher ist seit mehr als 20 Jahren mit einem eigenen Standort in Polen vertreten. Der Markt setzt heute großes Vertrauen in die Produkte des Unternehmens. Mit einigen Neuerungen soll dieser Erfolgskurs nun noch intensiver verfolgt werden.

Mit mehr als 321 000 Quadratkilometern ist Polen das sechstgrößte Land der Europäischen Union. Auf seiner Gesamtfläche erstrecken sich mehr als 18 500 Gleiskilometer. Frauscher ist seit 1998 mit einem eigenen Standort im Land vertreten. Heute ist das Unternehmen tief im polnischen Bahnmarkt verankert – und baut seine Position dort weiter aus.

Neuer Managing Director mit viel Erfahrung

Andrzej Bartnik | © Frauscher Sensortechnik
Andrzej Bartnik ist seit September 2018 Managing Director bei Frauscher Polska

„Der Schienenverkehr ist in unserem Land ein wichtiger Bestandteil des gesamten Verkehrswesens. Umfassende Modernisierungsprojekte bieten viel Potenzial – und eine Reihe spannender Herausforderungen“, erklärt Andrzej Bartnik. Seit September 2018 ist er Managing Director von Frauscher Polska Sp. z o.o. Davor war er fast 22 Jahre bei Bombardier tätig, wo er unterschiedliche Positionen bis in die Managementebene bekleidete. Bartnik war an der Entwicklung verschiedener Produkte beteiligt. Dazu zählten etwa Blocksysteme, Objektregler oder Bahnübergänge. Darüber hinaus war er als Product Owner für Achszähler tätig. Im Jahr 2012 übernahm er die Leitung der Forschungs- und Entwicklungsabteilung für Gleiskomponenten in Katowice, Polen, und Plymouth, Großbritannien. Danach entschied er sich für seinen Einstieg bei Frauscher.

Der Kurs steht auf Wachstum

Als Managing Director beerbt Bartnik in Polen Janusz Mikolajczyk, der 1998 von Firmengründer Josef Frauscher als Leiter der polnischen Unternehmensvertretung eingesetzt wurde und inzwischen in den Ruhestand getreten ist. „Polen war seit jeher ein wichtiger Markt für Frauscher. Das spiegelt sich auch darin wider, dass dies der erste Standort war, der außerhalb von Österreich gegründet wurde. Das erste Büro befand sich in Warschau. Heute sind wir in Katowice – dem polnischen Silicon Valley – anzutreffen. Janusz hatte ein großartiges Gespür für den hiesigen Bahnmarkt. Er hat Frauscher Polen in eine stabile Position gebracht“, ist Andrzej überzeugt und meint: „Damit haben wir eine perfekte Ausgangsbasis dafür, unser Standing im Markt weiter zu verbessern. Dabei werden uns nicht nur die Zulassung für den Einsatz des Frauscher Advanced Counter FAdC oder neue Produkte wie die Frauscher Tracking Solutions FTS und das SENSiS System helfen. Auch die Kontakte, die Janusz und sein Team über die Jahre geknüpft haben bilden eine solide Basis für weiteres Wachstum.“

Das Büro von Frauscher Polska befindet sich heute in 40-020 Katowice, uI. Przemysłowa 10

Frauscher und SIG-MONT gehen gemeinsame Wege

Das Linienblocksystem CBL2010 von SIG-MONT  | © Frauscher Sensortechnik
Das CBL2010 Line Block System wurde von SIG-MONT und Frauscher gemeinsam entwickelt.

Zu diesen Kontakten zählt seit geraumer Zeit etwa die Firma SIG-MONT. „In SIG-MONT hatten wir seit vielen Jahren einen zuverlässigen Partner mit unschätzbarem Knowhow über den polnischen Bahnmarkt. Das Unternehmen hat spezifische Lösungen entwickelt, die den Einsatz innovativer Achszähler auf polnischen Bahnlinien vereinfachen. Das CBL2010 Line Block System wurde in Zusammenarbeit mit Frauscher entwickelt und basiert auf dem Achszählsystem ACS2000“, führt Bartnik aus. Warum „hatten?“, wird der aufmerksame Leser nun fragen.

Der neue MD gibt die Antwort gleich mit: „2018 haben wir ein neues Kapitel in der Zusammenarbeit der beiden Unternehmen aufgeschlagen: SIG-MONT wurde Teil der Frauscher Familie. Dieser Zusammenschluss ermöglicht es uns, verschiedene Projektanforderungen noch besser gezielt zu erfüllen. Es bedeutete auch, Knowhow von beiden Seiten zu bündeln – was noch bessere Lösungen und eine optimierte Integration von Komponenten in neue und bestehende Systeme ermöglicht.“

Blick in die Zukunft

Gemeinsam will man nun das CBL2010 für den Einsatz moderner Achszähler optimieren. „Das polnische Bahnnetz wird sich weiter modernisieren. Unsere Produkte haben in unterschiedlichsten Installationen bereits bewiesen, dass sie mit den geltenden Bedingungen und Anforderungen optimal zurechtkommen. Indem wir unser Portfolio um weitere marktspezifische Lösungen erweitern, wollen wir unseren Beitrag zur Optimierung der Infrastruktur leisten“, blickt Bartnik nach vorne – und hat dabei wohl auch schon konkrete Projekte im Hinterkopf.

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