GKB Graz-Köflacher Bahn | Österreich
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GKB Graz-Köflacher Bahn

Bahnbetreiber
ÖBB
Land
Österreich
Partner
Siemens
Segment
Hauptverkehrslinien
Applikation
Gleisfreimeldung
Produkte
FAdC®, RSR123
Protokolle
EULYNX
Jahr
2019

Der Betreiber der Graz-Köflacher Bahn hat weitreichende Modernisierungen an seinem Netzwerk vorgenommen. Dabei entschied man sich für eine dezentrale Anlagenstruktur und die standardisierte EULYNX-Schnittstelle. Der nahtlose Übergang von der bisherigen, parallelen Schnittstelle für Relaissysteme zu EULYNX war bei der Einführung der neuen Anlage besonders wichtig.

Die Graz-Köflacher Bahn stellt für die Weststeiermark eine wichtige und intensiv genutzte Transportverbindung dar. Ziel des Betreibers war es, die Linie zu erweitern und zu modernisieren. Dies beinhaltete die Installation einer neuen Gleisfreimeldeanlage und neuer Stellwerksanlagen.

Um den Anforderungen einer sicheren, hoch verfügbaren und zuverlässigen Gleisfreimeldeanlage zu entsprechen, entschied man sich für den Frauscher Advanced Counter FAdC®, in Verbindung mit Frauscher Radsensoren. Die Wahl fiel auf den FAdC®, da er unter anderem optimale Leistung und Robustheit bietet, gepaart mit hoher Zuverlässigkeit, konstanter Verfügbarkeit und minimalen Ausfallzeiten oder Betriebsunterbrechungen.

Nahtloser Übergang

In der Phase der Inbetriebnahme wurde durch den parallelen Betrieb ein nahtloser Übergang zwischen der relaisbasierten Anlage und der neuen EULYNX-Anlage sichergestellt, solange, bis das neue EULYNX-basierte Stellwerkssystem vollständig umgesetzt war.

Mehr Flexibilität

Dank EULYNX sind die unterschiedlichen Lebenszyklen der ineinandergreifenden Komponenten entkoppelt, so dass sie unabhängig vom jeweiligen Hersteller ausgetauscht werden können.

Höchste Verfügbarkeit und zuverlässiger Betrieb

Der Einsatz des bewährten Frauscher Advanced Counters FAdC® gewährleistet einen äußerst zuverlässigen und Bahnbetrieb mit maximaler Verfügbarkeit bei minimalen Instandhaltungskosten.

Um eine robuste und zukunftssichere Lösung zu sicherzustellen, entschied sich der Bahnbetreiber für eine dezentrale Architektur auf Basis einer seriellen Schnittstelle gemäß den EULYNX Baseline 2.0 Standards. Die neue Anlage musste außerdem einen reibungslosen Übergang vom bestehenden Relaissystem zu EULYNX ermöglichen, damit in der Inbetriebnahmephase ein unterbrechungsfreier Bahnbetrieb gewährleistet war.

Der FAdC® arbeitet mit der standardisierten EULYNX-Schnittstelle, die es ermöglicht, eine dezentrale Anlagenarchitektur einzurichten und eine nahtlose Einbindung in EULYNX-fähige Stellwerksysteme sicherzustellen. Die Einführung von EULYNX bietet dem Betreiber höhere Flexibilität. Durch die Entkoppelung der unterschiedlichen Lebenszyklen von Stellwerkskomponenten lassen sich einzelne Komponenten je nach Bedarf und unabhängig vom jeweiligen Hersteller ersetzen. Zusätzlich erhält der Betreiber eine zukunftssichere Anlage, in die Neuerungen und Erweiterungen einfach und kostengünstig eingegliedert werden können.

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